DIE ORESTIE von Aischylos in einer Prosaübersetzung von Peter Stein Regie: Christian Schlüter Rolle: Herold / Chor / Erinye

INHALT

Der Vater opfert eine Tochter, damit ein ehrgeiziges Kriegsgeschäft ge­lingt. Die Mutter bringt ihn und seine Geliebte dafür bei der siegreicher Rückkehr nach zehn Jahren um. Die übrig gebliebenen beiden Kinder beschließen, dies zu rächen, und so tötet der Sohn die Mutter und deren Liebhaber. Rachegöttinnen der erschlagenen Mutter jagen den Sohn. Der Verzweifelte sucht Beistand und Hilfe bei Göttern, die ihm wohlgesonnen scheinen. Ein Gericht wird einberufen und über seine Tat verhandelt ...

Agamemnon, Klytaimestra, Orestes, Elektra, Kassandra und Aigisthos – sie alle sind Täter oder Opfer in einer Familiengeschichte, die nicht von Vergebung und Aus­söhnung, sondern von Vergeltung und Mord geprägt ist. Mit dem Schicksal des Sohnes Orestes allerdings wird eine Zäsur gesetzt. Alte und jüngere Götter finden zu einem Dialog. Es besteht die Möglichkeit, dass das Prinzip der Blutrache von dem der Rechtsprechung abgelöst und die Spirale der Gewalt beendet wird.

Aischylos, um 525 v. Chr. geboren, gewann mit der ORESTIE bei der Erstaufführung zu den Dionysien im Jahre 458 v. Chr. in Athen den Siegespreis. Er ist neben Sophokles und Euripides einer der drei großen griechischen Tragödiendichter.

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TERMINE

Großes Haus

PREMIERE
22.10.2011, Samstag, 19:30 Uhr

28.10.2011, Freitag, 19:30 Uhr

16.11.2011, Mittwoch, 19:30 Uhr

04.12.2011, Sonntag, 19:00 Uhr

14.12.2011, Mittwoch, 19:30 Uhr

12.01.2012, Donnerstag, 19:30 Uhr

12.02.2012, Sonntag, 16:00 Uhr

20.03.2012, Dienstag, 19:30 Uhr

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BESETZUNG

Regie: Christian Schlüter
Bühne und Kostüme: Jürgen Höth
Musikalische und chorische Komposition: Dirk Raulf
Choreographie: Gundula Peuthert
Dramaturgie: Bettina Jantzen
Regieassistenz: Anniki Nugis
Souffleuse: Helga Kalinskaja

Klytaimestra/Erinye/Chor: Susann Thiede
Herold/Erinye/Chor: Oliver Seidel
Agamemnon/Apollon/Chor: Gunnar Golkowski
Kassandra/Athene/Chor: Laura Maria Hänsel
Aigisthos/Erinye/Chor: Amadeus Gollner
Orestes/Chor: Arndt Wille
Elektra/Chor: Johanna-Julia Spitzer

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VIDEO

-> TRAILER

-> Interview mit dem Regisseur Christian Schlüter.

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FOTOS

PRESSE

-> Interview mit Regisseur Christian Schlüter in der Lausitzer Rundschau.

-> nachtkritik.de

-> Kritik in der Lausitzer Rundschau
"... starke Inszenierung und Ensemblearbeit"
"...überzeugende Strichfassung"
"...zweidreiviertel intensive Stunden"
"...als Bote (kraftvoll: Oliver Seidel)
"...ungemein heutig
."

-> Kritik im RBB-Kulturradio
"...die Inszenierung ist von einer sowohl archaischen wie zeitlosen Kraft, wie man es nur noch selten im Theater erleben kann."

-> Kritik aus der Sächsichen Zeitung (SZ-Online)
"...Eine Situation, in der sich die markant mit Worten umgehende szenische "Recherche" von Schlüter mit der Bewegungssprache der Choreografin Gundula Peuthert verbindet."

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umweltzeichen der blaue engel, weil energiesparend

© 2008 by Oliver Seidel